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Senior Member
Rettungswesen
Hallo,
seit gestern zurück von unserer Liebliengsinsel, muß ich heute doch mal von einem entsetzlichen Erlebnis berichten.
Vor ca. einer Woche badetet ein 72-jähriger Mann in Höhe des Leutturms im Meer.
Dort erlitt er wahrscheinlich einen Herzinfarkt. Urlauber sprangen ins Wasser und zogen
den leblosen Körper an Land, andere riefen nach einem Notarzt, doch der Rettungsdienst
auf seinem Turm reagierte zunächst nicht.
Währenddessen leistetet eine zufällig anwesende Krankenschwester erste Hilfe und
versuchte den Mann wieder ins Leben zurückzuholen. Erst nach einiger Zeit kam der
Pritschenwagen und man legte das Opfer wie "Vieh" auf die Ladefläche, die Beine hingen
über die Ladefläche hinaus.
Der Wagen fuhr dann zunächst Richtung Robinson Club, kurz vor erreichen der Ausfahrt
wendete er wieder und fuhr wieder zurück Richtung Leutturm. Hier war inzwischen ein
Krankenwagen vorgefahren, jedoch war kein Notarzt an Bord. Wertvolle Zeit ging verloren.
Ca. 20-25 Minuten Stand der Krankenwagen dann am Leutturm, bevor er sich Richtung
Morro Jabel in Bewegung setzte. In Höhe Palm Garden wendete er jedoch und fuhr plötzlich
in die andere Richtung und kurz darauf wieder zu wenden Richtung Morro.
Am nächsten Tag erfuhren wir, daß der Mann verstorben ist.
Hier stellt sich die Frage, hätte der Mann gerettet werden können, wenn schneller
arztliche Hilfe vor Ort gewesen wäre ?
Warum war keine Notarzt im Krankenwgen oder wurde sofort hinzugezogen ?
Warum fahren die Wagen hin und her ?
Anscheinend gibt es für solche Fälle kein vernünftiges Konzept und keiner weiß, was in
einem solchen Fall zu tun ist.
Das muß sich ändern !!!
Denn so etwas kann jeden treffen.
Annette und Rainer
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Das ganze ist ja vollkommen unverständlich, da ja quasi "auf der anderen Straßenseite" diverse Arztpraxen sind.
Gut, es gibt dort keine ausgebildeten Notfallmediziner, doch so'n bisschen sollten die doch auch noch von ihrer Ausbildung wissen.
Für mich ist das alles unglaublich und jeder kann nur hoffen, dass ihm im Urlaub so was erspart bleibt. Auch mit positivem Ausgang.
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Rettungswesen
... irgendwie ist man hilflos und geschockt, dass an solch einem langen, belebten Strand nicht richtiges, ausgebildetes Rettungspersonal vorhanden ist. Uns fiel in diesem Jahr auf, dass in unserem Hotel Buganvilla, jeden Tag ein junger Rettungssanitäter war, der ausgerüstet mit einem Koffer (Defi?, usw.), das Geschehen am Pool beobachtete. Ich meine, das sollte doch an solch einem Strand auch möglich sein. Klar, es kann nicht alle 100 Meter ein Rettungssanitäter sein, aber zentral am Leuchtturm von Jandia, am Strand von Esquinzo, an der Costa Calma, usw. Dafür müssten die Gemeinden sorgen. Sie nehmen doch auch reichlich Geld von den Urlaubern ein. Unverständlich auch das Hin- und Herfahren des Autos am Strand.
In Gedanken bin ich bei den Hinterbliebenen und hoffe, dass so etwas nicht wieder vorkommt.
Hans
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Senior Member
Heute gibt es auf RTL (20.15 Uhr) eine Art Test des Rettungswesens auf Gran Canaria. Das dürfte dort wohl ähnlich ablaufen wie auf Fuerte.
Wir haben im Juni beobachtet, dass die Türme am Wochenende gar nicht mehr besetzt sind...
Gruß
Ute
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Senior Member
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